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Kakao – die Götterspeise der Azteken

Kakaobohnen sind die Samen aus den Spaltkapselfrüchten des Kakaobaumes. Diese werden üblicherweise fermentiert und geröstet, bevor sie zu Schokolade und anderen Kakaoprodukten weiterverarbeitet werden. Allerdings gehen beim Rösten die Gehalte der gesunden Inhaltsstoffe zurück. Deshalb werden neuerdings auch rohe Bohnen angeboten, die man lediglich fermentiert.

Ursprung und Ernte von Kakao

Kakao stammt vermutlich aus dem Amazonasgebiet. Heute wird er in tropischen Breiten Mittel- und Südamerikas, Afrikas und Indonesiens in Mischkulturen angebaut. Für die Azteken galt die Pflanze als heilig. Sie verwendeten die Bohnen für Getränke, Opfergaben und sogar als Zahlungsmittel. Durch die spanischen Eroberer gelangte der Kakao nach Europa und in die ganze Welt.

Kakaoernte

Der immergrüne Kakaobaum blüht ganzjährig und trägt laufend Früchte. Die grünlich-gelben bis roten Früchte sind ca. 30 cm lang, wiegen maximal ein halbes Kilogramm und enthalten – eingebettet in weißem Fruchtfleisch – etwa 20 bis 50 Samen, die wir als Kakaobohnen kennen. Die Ernte erfolgt meist zwei mal jährlich. Hierzu werden die Früchte mit Macheten von den Bäumen geschlagen. Danach werden sie geöffnet und auf Bananenblättern ausgebreitet. Während der nächsten rund 10 Tage fermentieren die Bohnen und entwickeln das typische Aroma. Danach werden sie noch getrocknet und für den Export vorbereitet.

Handgeschälte Kakaobohnen

In der "Bamboo Factory" von "Big Tree Farms" auf Bali werden unsere ungerösteten Kakaobohnen sorgsam mit der Hand geschält. Sie werden schonend verarbeitet und temperaturkontrolliert bei maximal 40 °C fermentiert. Im Gegensatz zu vielen anderen Produkten handelt es sich hierbei um Kakaobohnen in garantierter Rohkostqualität, die in einem speziell entwickelten Verfahren hergestellt werden.

Kakaobohnen

Die Bohnen zeichnen sich durch ihren mild-schokoladigen Geschmack und eine Zitrusnote aus. Sie sind reich an wichtigen Vitalstoffen wie Calcium, Kalium, Eisen und besonders Magnesium sowie wertvollen, kakaotypischen Antioxidantien. Diese bleiben bei der schonenden Verarbeitung größtenteils erhalten. Ein optimaler, natürlicher Snack für Zwischendurch, der perfekt zu Ihrer bewussten Ernährung passt. Auch als Dekoration sowie in Müslis und Smoothies geeignet.

Kakaosorten

Es gibt vier Grundtypen von Kakao: Criollo, Trinitario, Nacional und Forastero. Letzterer ist ein sogenannter Konsumkakao, der etwa 80 % der Weltproduktion ausmacht. Die anderen drei sind Edelkakaos, wobei der ursprüngliche Criollo aus Venezuela am teuersten ist und als bester Kakao gilt. Daneben gibt es unzählige Untersorten der vier Grundtypen. Der Geschmack des Kakaos hängt neben der Sorte auch vom Boden und den klimatischen Bedingungen ab.

Kakaoschote

Kakao ist gesund

Kakao besteht zum Großteil aus Fett. Daneben enthält er Eiweiß, Cellulose, Stärke, Wasser, Gerbstoffe, Mineralstoffe und etwa 300 weitere, teils wertvolle sekundäre Pflanzenstoffe. Das Alkaloid Theobromin leitet sich aus dem griechischen "theos" = "Gott" und "broma" = "Speise" ab. Mit etwa 1,2 % ist es ein wesentlicher Kakaobestandteil. Theobromin hat eine leicht anregende Wirkung – ähnlich dem ebenfalls enthaltenen Koffein.

Traumhaftes Bali

Die Neurotransmitter Dopamin und Serotonin, die Aminosäure Tryptophan, der Mineralstoff Magnesium und Antioxidantien wie Phenylethylamin, Polyphenole, Flavonoide und Epicatechin sowie viele weitere Stoffe machen den Kakao so interessant für die Gesundheit. Es häufen sich Studien, die positive Effekte auf alle möglichen Systeme des menschlichen Körpers durch den Verzehr von Kakao aufzeigen.

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