Omega-3 im Überblick
ALA = Alpha-Linolensäure
Leinöl und Perillaöl sind mit rund 60 % die
besten ALA-Quellen, Leindotteröl enthält 38 %, Hanföl 20 %, Walnussöl 13 %, Rapsöl 9 % und Sojaöl 8 %. ALA ist eine kurzkettige Omega-3-Fettsäure. Sie kann zu ca. 5 % in EPA, und nur zu etwa 0,5 % in DHA umgewandelt werden. Wichtig ist ALA besonders als „Gegenpol“ zu den Omega-6-Fettsäuren, die im Verhältnis oft zu sehr dominieren.
DHA = Docosahexaensäure
Bisher galten Kaltwasserfische wie Lachs, Sardelle, Sardine, Hering, Makrele und Thunfisch als Hauptquelle, jedoch gibt es jetzt auch DHA aus Mikroalgen. Diese langkettige Omega-3-Fettsäure stellt den Hauptteil an Omega-3 im Gehirn (97 %), in der Netzhaut (93 %) und ist auch eine Schlüsselkomponente des Herzgewebes. Sie gilt daher als wichtigste Fettsäure für Hirn, Herz und Augen.
EPA = Eicosapentaensäure
Als Quelle sind auch hier die Kaltwasserfische zu nennen. Der Körper kann EPA jedoch zu
5 % aus ALA und leicht aus DHA synthetisieren, weshalb die Zufuhr auch indirekt möglich ist. EPA ist vor allem wichtig für die
Herzgesundheit.