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Stress durch Strom und Strahlung
von HP Robert Schneider
Die rasant fortschreitende Technisierung elektrifiziert unsere Wohn- und Arbeitsumgebung in einem Ausmaß, dass jeder in unserer westlichen Welt messbar „unter Strom“ steht. In welchem Maß, wurde für mich erst sichtbar, als ich mir die Messgeräte besorgte und systematisch die Schlaf- und Arbeitsplätze in meiner Umgebung und bei eindeutig elektrosensiblen Patienten untersuchte.
In der Mehrzahl der Fälle beträgt die per Handsonde gemessene Körperspannung unter dem Einfluss von bis zu mehreren hundert Volt pro Meter starken niederfrequenten elektrischen Feldern (50Hz) mehr als 1 Volt – ein Wert, der von Baubiologen als extreme Anomalie eingestuft wird. Hinzu kommt dann die digital gepulste hochfrequente Strahlung von Schnurlostelefonen, W-LAN, Mobilfunk- und Fernsehmasten, die uns auch außerhalb der vier Wände Tag und Nacht begleiten. Die Produktion des wichtigen Steuerhormons Melatonin sinkt unter E-Smog nachweisbar. Schlechter oder wenig erholsamer Schlaf, Kopfschmerzen, Konzentrationsmangel und Abgeschlagenheit sind nur einige der möglichen Folgen.
Die aktuelle TCO-Norm für Bildschirmarbeitsplätze setzt als Richtwert für die elektrischen Felder in 30 cm Abstand von der Bildschirmfront 10 V/m fest. Diese, von den Schweden entwickelte Norm, wird gestützt von einer großangelegten Studie der US-Umweltbehörde EPA. Elf führende Strahlenschutzexperten sammelten neun Jahre lang Daten für den „Nationalen Rat für Strahlenschutz“, ein Beratergremium der US-Regierung . Der 800-Seiten-Bericht der Kommission ist die weltweit bislang umfassendste Studie über die Auswirkungen elektromagnetischer Strahlung und liefert eindeutige Hinweise, dass auch relativ schwache Felder ab 10 V/m die Gesundheit schädigen können, wenn sie langfristig einwirken.
Danach sollen in den USA auf Empfehlung des Kongresses Häuser, Schulen und Kindergärten nicht im Nahbereich elektrischer Fernleitungen gebaut werden und Überlandleitungen aus den Wohngebieten verschwinden. Nachgewiesen ist, dass Blutkrebs bis zu viermal häufiger bei den Kindern auftritt, die permanent höheren elektrischen Feldern (> 10 V/m) ausgesetzt waren.
Für Schlafplätze fordern Baubiologen aufgrund ihrer langjährigen Erfahrungen im Niederfrequenzbereich 1 V/m nicht zu überschreiten. Man richtet sich hierbei auch danach, dass solche Werte durch einfache Maßnahmen wie Netzabkoppler und geerdete Abschirmung realisierbar sind und man damit auf der sicheren Seite ist.
Die digital gepulste hochfrequente Strahlung, wie sie sehr stark von Schnurlostelefonen ausgeht, selbst wenn diese in der Basisstation stehen, aber auch die W-LAN und Mobilfunkstrahlung, ist besonders aggressiv. Wo diese Strahlung durch Abschaltung der Primärquellen nicht vermieden werden kann, sollte zumindest der Schlafplatz durch einen Baldachin abgeschirmt werden. Es gibt auch noch andere Möglichkeiten der Abschirmung ganzer Räume, z.B. durch elektrisch leitfähige Farbe, aber im Regelfall ist ein Baldachin die einfachste Lösung, so dass man zumindest nachts Ruhe vor dem Elektrostress hat.
Baldachine zur Abschirmung von Elektrosmog
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Ein von E-Smog freier Schlafplatz ermöglicht einen besseren Schlaf und eine tiefere Erholung.
Die HF-Strahlung kann das Moskitonetz ähnliche Gewebe zu 99 Prozent nicht durchdringen.
Der Luftaustausch bleibt jedoch gewährleistet. |
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Preise
| Groß (200 x 200 cm) |
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€ 855,- |
| Mittel (160 x 200 cm) |
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€ 789,- |
| Klein (100 x 200 cm) |
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€ 729,- |
(alles inkl. gesetzl. MwSt.)
Zur einfachen Montage benötigen Sie z.B. 8 Stück Ringhaken, die nicht im Lieferumfang enthalten sind.
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