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Bio V.C.O.-KokosÖl - Bereicherung für die tägliche Küche

Die in den letzten Jahren so vehement verbreitete Antifetthysterie ist in Fachkreisen mittlerweile wieder sehr umstritten, und das zu Recht: wir brauchen mehr Fett, als wir vielleicht glauben!

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Fett dient vor allem als Energiereserve. Fettlösliche Vitamine können nur bei ausreichendem Fettangebot absorbiert werden. Eine zu geringe Fettaufnahme ist generell ungesund. Fettarme und kohlenhydrathaltige Kost hat einen sehr geringen Sättigungswert.

Hierdurch wird man schnell wieder hungrig und isst letztlich mehr. Außerdem werden überflüssige Kohlenhydrate in Körperfett umgewandelt. Fettreiche Nahrung dagegen schmeckt nicht nur besser, sondern wird auch langsamer verdaut und sättigt dadurch länger.

 

V.C.O.

Ohne Frage brauchen wir die essentiellen ungesättigten Fette. Omega-3-Fettsäuren findet man vor allem in kaltgepressten pflanzlichen Ölen wie Leinöl, Hanföl, Walnussöl, Weizenkeimöl und Rapsöl. Die wichtige Omega-3-Fettsäure DHA bekommt man nur über regelmäßigen Verzehr von Lachs oder anderen Kaltwasserfischen oder z.B. über unsere neuen Algen-DHA-Kapseln. Omega-6-Fettsäuren sind normalerweise in der Ernährung bereits mehr als ausreichend vorhanden (z.B. in Milchprodukten).

Jedoch, die noch heute weit verbreitete medizinische Schulweisheit, Kokosfett sei gesundheitsschädlich, weil es fast nur gesättigte Fettsäuren enthält, wird von Peter Königs in seinem Buch: „Kokosfett, Ideal für Genuss, Gesundheit und Gewicht“ schlüssig widerlegt. Fett ist nicht ungesund, nur ein hochwertiges Fett muss es sein.

Zwischen kaltgepresstem V.C.O. (Virgin Coconut Oil, naturbelassenes KokosÖl) und herkömmlichem Kokosfett liegen allein schon vom Herstellungsverfahren her Welten.

Das übliche Verfahren ist die Pressung von COPRA. Dies sind unter Einsatz von Leichtbenzin extrahierte und raffinierte Fette, die zuvor bei über 120°C über mehrere Tage in Öfen getrocknet werden. Unter Einsatz von Schwefeldioxid oder anderen Mitteln wird das herkömmliche Kokosfett dann zusätzlich konserviert. Bei vielen Kokosfetten erfolgt noch die Härtung der (ca. 8%) ungesättigten Fettsäuren. Dabei entstehen ungesunde Transfette. Daher ist vom Kauf dieser Produkte abzuraten.

V.C.O.-KokosÖl ist hingegen ein reines, naturbelassenes Produkt, das aus kontrolliert biologisch angebauten Kokosnüssen durch kalte Pressung gewonnen und nur filtriert wird. Es wird nicht gebleicht, desodoriert, gehärtet oder raffiniert und behält alle seine natürlichen Inhaltsstoffe. Auch der typisch liebliche Duft und der Geschmack nach Kokos bleiben erhalten. V.C.O.-KokosÖl ist unraffiniert bis zu 24 Monate haltbar. Es unterscheidet sich von anderen pflanzlichen Ölen und Fetten vor allem dadurch, dass es überwiegend aus gesättigten Fettsäureglyceriden besteht und daher sehr oxidationsstabil ist. Daher wird es auch kaum ranzig.

 

Kokosnüsse
Nur vollreife Kokosnüsse kommen für die Herstellung von V.C.O. in Frage

In der Küche zeichnet sich KokosÖl durch seine hohe Hitzestabilität aus, weshalb es als Brat- und Frittierfett bestens geeignet ist. Es ist auch eine gesunde Alternative zu Butter und Margarine, da es die bekannten Nachteile von beiden Produkten nicht aufweist.

Kokosfett enthält zu rund 50 Prozent Laurinsäure, die bezeichnenderweise auch in der Muttermilch enthalten ist, und der zahlreiche positive Eigenschaften zugeschrieben werden. Es findet auch Anwendung im kosmetischen Ayurveda und in pharmazeutischen Präparaten als Salbengrundlage.

Da KokosÖl den Stoffwechsel anregt, ist es sogar ein Mittel zum Abnehmen, wenn man gleichzeitig die übrige Fett- und Kohlenhydratzufuhr verringert. KokosÖl fördert die Verdauung und Nahrungsabsorption und ist eine gesunde und schnelle Energiequelle.

Die Vorzüge von V.C.O.-KokosÖl liegen auf der Hand. Es schmeckt, ist praktisch und außerdem noch sehr gesund. Deshalb sollte es ein fixer Bestandteil eines jeden bewusst geführten Haushaltes sein!

V.C.O. in der täglichen Anwendung

  • V.C.O. ist ein ideales Brat- und Frittierfett, weil es im Gegensatz zu vielen anderen Pflanzenölen hitzestabil ist. Nicht nur für asiatische Gerichte im Wok, auch zum Beispiel für Gemüsebratlinge in der Pfanne ist KokosÖl eine gesunde Alternative.
  • KokosÖl eignet sich auch hervorragend zum Backen. Es ist sehr reichhaltig, und man braucht meist weniger Fett, als im Rezept angegeben ist.
  • Es ist auch die ideale Alternative als Brotaufstrich. Bei Zimmertemperatur ist es streichfähig wie Margarine. Probieren Sie mal ein Vollkornbrot mit KokosÖl und Fruchtaufstrich!
  • V.C.O. ist auch als Massageöl und für Ayurveda Anwendungen bestens geeignet, da es nur langsam in die Haut einzieht und für eine gute Griffigkeit beim Massieren sorgt.
  • KokosÖl kann auch zur Haarpflege und als angenehm duftendes und pflegendes Badeöl verwendet werden.

Öl oder Fett?

KokosÖl erstarrt bei Temperaturen unter etwa 24°C zu einem festen Fett, in den tropischen Ursprungsländern ist es jedoch meist als flüssiges Öl bekannt. Deshalb sind beide Begriffe - KokosÖl und Kokosfett - durchaus zulässig, wenn auch etwas verwirrend.

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©2005-2010 Essential-Foods.at, Update: 28-Juli-2010